Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V.
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"Gute Sprache" geht an Tom Buhrow

19.07.2010

Anlässlich des Bundeskongresses wird in diesem Jahr erstmalig der Preis „Gute Sprache“ von der dgs verliehen. Ausgezeichnet werden Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und durch innovative Projekte vorbildhafte, kindgerechte Sprache in den Vordergrund stellen.

Der Preis „Gute Sprache“ geht an den deutschen Fernsehjournalisten und Moderator der ARD-Tagesthemen Tom Buhrow für sein innovatives Radioprojekt „SWR3 Tim fragt Tom“: Hier versucht der Nachrichtenmann Tom dem kleinen Tim aktuelle Begriffe und Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (z.B. Ratingagentur, Demoskopie, Integration, UNO) möglichst einfach, anschaulich und vor allem kindgerecht in vorbildhafter Sprache zu erklären. Die Radioserie ist zu hören auf SWR3 des Südwestrundfunks bzw. im Internet abrufbar.

Die Preisverleihung findet am 23.September 2010 um 12.30 Uhr unmittelbar im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung des dgs-Kongresses im Kongresszentrum Dortmund statt. Nährere Informationen finden Sie hier.

9. Sprachsymposium des Kreises Mettmann

19.07.2010

Am 8. Juni 2010 fand im Kreishaus Mettmann das diesjährige Symposium zum Thema "Auditive Wahrnehmungs- und Verabeitungsstörungen - Hören kann gelernt werden" statt.

Insgesamt 130 Teilnehmer aus verschiedenen Professionen hörten die Vorträge von Prof. Dr. Frans Coninx (Universität zu Köln) und Frau Iris Spicker (Förderschule Sprache, Mettmann). Thematisiert wurden sowohl Fragen der Diagnostik als auch der frühen Förderung. Vor allem praktische Fragen der Raumgestaltung und Elternberatung standen dabei im Zentrum des Interesses. Letzendlich wurde darüber hinaus die präventive Hör-Sprachförderung - auch in inklusiven Schulsystemen - ausgiebig diskutiert.

Insgesamt ein gelungener und höchst informativer Abend, der wesentlich zur Vernetzung der verschiedenen Berufsgruppen beiträgt. Man kann nur hoffen, dass solche Veranstaltungen auch über den Kreis Mettman hinaus "Schule machen".

Stephanie Riehemann / Barbara Städtler

Offener Brief der SQ-Fachleiterinnen

18.07.2010

Ende Juni haben die Fachleiterinnen im Förderschwerpunkt Sprache einen offenen Brief an die Bezirksregierungen des Landes NRW geschrieben, in dem sie sich für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der spezifischen Ausbildung im Förderschwerpunkt Sprache aussprechen.

Ausgangspunkt dieses Briefes ist die seit Jahren zu beobachtende Rückläufigkeit der Ausbildungszahlen sowohl an den Universiäten als auch in den Studienseminaren, die in einer deutlichen Dikrepanz zur ständig ansteigenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Sprache stehen.

Im Sinne der Forderung von Glück und Mußmann 2009: "Inklusive Bildung braucht exklusive Professionalität!" fordern die Fachleiterinnen insbesondere auch im Rahmen der Kompetenzzentren sonderpädagogischer Förderung eine fundierte und begleitete Ausbildung im Förderschwerpunkt Sprache.

Den vollständigen Brief können Sie hier lesen.

Stephanie Riehemann

MSW - Expertenrunde zum Förderschwerpunkt Sprache

09.07.2010

Frau Mauermann, für Förderschulen zuständige Ministerialrätin im MSW, hatte für Freitag, 21.05.2010, Dezernenten und Koordinatoren der Bezirksregierungen, Vertreter der Verbände dgs und vds sowie die SQ-Schulleitungen aus vier Kompetenzzentren bzw. Kompetenzregionen zu einem Entwicklungsgespräch eingeladen. Zielsetzung war der Erfahrungsaustausch an Hand von „Good practice“-Beispielen und Problemfeldern in den KsF. Es sollten erste Überlegungen zur konzeptionellen Weiterentwicklung der KsF unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Förderschwerpunkts Sprache angestellt werden.

Das Fachgespräch, an dem auch der Leiter der Gruppe 51, Herr RB’r Ralph Fleischhauer, teilnahm, fand in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre statt. Besonders ausführlich wurde die Eingangsklasse thematisiert. Einig war man sich, dass der Qualitätsstandard der Förderschule Sprache erhalten bleiben muss. Bezüglich der für sprachbehinderte Schülerinnen und Schüler optimalen Organisationsformen blieben noch viele Fragen offen.

Bei dieser Gelegenheit überreichte ich Frau Mauermann das Positionspapier der dgs-Rheinland zum Pilotversuch.

 

Theo Schaus

 

Positionspapier zum Thema Kompetenzzentren

22.05.2010

Die dgs-Rheinland ist an der Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung interessiert und unterstützt Innovationen, die zum Ziel haben, sowohl die fachlich-spezifische Förderung als auch die frühzeitige Teilhabe zu gewährleisten.

Das auf der Mitgliederversammlung verabschiedete Positionspapier zum Thema KsF finden Sie hier.

S. Riehemann

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