dgs Rheinland verschafft sich Gehör

(Foto: Landtag NRW)

Als Teil der Landesarbeitsgemeinschaft SoFI konnte die dgs Rheinland ihre Positionen zur Inklusion sprachbehinderter Schülerinnen und Schüler in diesem Monat gleich mehrfach vor Bildungspolitikern unseres Landes darlegen.

Am 30.11.2011 waren Theo Schaus, Stephanie Riehemann (dgs Rheinland) und Gisela Gillmann (dgs Westfalen) neben Vertretern der Förderschwerpunkte Hören und Sehen in den Schulausschuss des Landtags eingeladen. Im Rahmen einer einstündigen Befragung wurden dabei folgende Punkte erörtert:

  • Einführung sprachheilpädagogischer Standards und Sicherung entsprechender Fachlichkeit in einer inklusiven Schule
  • Prävention im Förderschwerpunkt Sprache durch Vernetzung mit dem Elementarbereich und langfristigen Erhalt der Eingangsklasse
  • Mögliche Schritte auf dem Weg zur Inklusion (Stichpunkt “Schwerpunktschulen”)

Bei einem anschließenden Buffet wurden diese Punkte in zahlreichen Einzelgesprächen mit den Bildungspolitikern aller Fraktionen weiter diskutiert.

Am 5.12.2011 folgte Theo Schaus als dgs-Vertreter in der Landes-Arbeitsgemeinschaft SoFI der Einladung der Schulministerin zu einem Gespräch. Frau Löhrmann wies erneut darauf hin, dass die Umsetzung der UN-Konventionen mit Bedacht und ohne Eile umgesetzt werden solle. Erforderliche Rechtsgrundlagen sollen in 2012 geschaffen werden.