Antwortschreiben aus dem Ministerium

Im Auftrag von Ministerin Barbara Sommer bedankt sich Frau Heidrun Besler für die Anregungen der dgs-Rheinland zur Optimierung des Sprachstands-feststellungsverfahrens und der Materialien. Das Ministerium schreibt an den Vorsitzenden der Landesgruppe Rheinland: „Für diese Weiterentwicklung sind Ihre konkreten Hinweise nützlich und können dazu beitragen, dass im kommenden Jahr ein optimiertes Verfahren zur Sprachstandsfeststellung zum Einsatz kommt. Ich werde deshalb eine Kopie des Schreibens an die Universität Dortmund weiterleiten.“

Die Landesgruppe hatte u. a. folgende Vorschläge an die Ministerin und an Frau Prof. L. Fried von der Uni Dortmund gerichtet:
1. Um zu vermeiden, dass die erforderliche Punktzahl lediglich durch die Untertests Wortverständnis und Begriffsklassifikation erreicht wird, wäre eine Veränderung der Gewichtung der Punkte vergabe innerhalb des Verfahrens notwendig.

2. Bei der Reproduktion von Wortmaterial sollte auf einfache Mehrfachkonsonanzen geachtet werden, die im Alter von vier Jahren in der Regel von einer Vielzahl der Kinder erworben worden sind.

3. Die Aufstellung der Auffälligkeiten im Sprachgebrauch sehen wir als sinnvoll an. Ergänzend schlagen wir vor, folgende Bemerkung ins Protokollheft aufzunehmen:

Bei Vorliegen der folgenden sprachlichen Auffälligkeiten sollte das Kind einer sprachtherapeutischen Fachkraft vorgestellt werden.